Schlagwort-Archive: Clara Felis

Ausgerhizt!

Nach 12 Jahren textstrom im rhiz machen wir einen Lokalwechsel. Wir  verraten noch nicht wohin. Aber im März geht es weiter. Am Mittwoch,  den 25. Jänner 2017 allerdings fand ein würdiger letzter Poetry Slam  im rhiz statt.
14 Poetinnen und Poeten auf der Liste – Ehrensache, dass alle dran  kamen. Das Publikum war zahlreich und aufnahmebereit wie immer – Danke  an euch! Das Textstrom-Team war zu vier Fünfteln vorhanden, nur die  Gründerin des textstrom Poetry Slams Mieze Medusa musste leider das  Bett hüten. Es wurde ihr ein mitfühlendes Ohhh über den Gürtel nach  Ottakring geschickt, ein Ohhh, das gute Besserung und auf Wiedersehen  in der neuen Location hieß. Ein besonderer Slam verlangt nach einem  besonderen Opferlamm. Kirmes Hanoi – Vizemeister des Team-Ö-Slams 2016  verrieten: Geschichte wird von den Gewinnern geschrieben, Wahrheit ist  eine Meinung und Meinung eine Bitch. Das Publikum war der Meinung,  dass das ganz großartig war. Die Jury traute sich noch nicht, alles zu  geben, blieb sich dann aber über zwei Vorrundenstunden treu. LOB!  Yasmin und Markus moderierten die Vorrunde, Clara und Adina übernahmen  nach der Pause – in der, nochmal LOB, großzügig gespendet wurde.

textstrom Poetry Slam Wien Jänner 2017

Die Ehre der Nummer 1 traf Teresa Hozza. Unter dem Motto „Mehr Stoff  fürs gleiche Geld“ berichtete sie vom Schlussmachen zu Silvester, von  der Lust am Bügeln und der Süße von Kellnern im Europa beziehungsweise  Zwieback. Stefanie ließ sich vom Women-March inspirieren, hat aktuelle  Ereignisse verarbeitet und dafür eine Sprache gefunden: This is for  the people. This is called evolution!
Osama wiederum machte den  Abschied vom rhiz zum Thema. Er propagierte, dass alles kunst sei,  aber auch alles leer. Wels leer. Linz leer. Rhiz leer. Die Menschen  mochten diese Leere. Die Menschen mochten aber noch mehr, was Anna  über Rhabarbara und Maronika zu sagen hatte. Eine verzwiebelte  Angelegenheit mit Rettich in Sicht und einem Quinoaabend: Always olive  in yourselfe. Mit 32 Punkten gurkte sie damit ins Finale.
Elias  Hirschl setzte mehr auf Fleisch, auf Menschenfleisch. Er präsentierte  das Programm der Konservativ Kannibalistischen Partei KKP und  verputzte selbst Gott in Comic Sans. 33 Punkte!
Ulli Hammer wiederum hatte zwar auch einen Menschen zum Fressen gern,  dieser aber war unerreichbar. Du bist irgendwo weg, ich da, hieß es da  und: Ich bin nicht, ich war. Schön. Dann ging’s um  Hassposting-Recherche. Janea berichtete von der heteronormativen  Kackscheiße rund um den weiblichen EM-Fußballspiel-Kommentar auf ZDF.  Das Publikum wählte Penis als Stichwort und Speichermedium für den  Text. Tom aus Graz wiederum erzählte von drei Wärtern, einem  Gefangenen und einem Hirschen mit Salzlecksteinsucht, eine Geschichte  in ORF-Landkrimi-Manier. Valerie machte es kurz und Randsteine zum  Thema, es ging um Stürze, um die Härte von Beton und den Geschmack von  Kieselsteinen im Mund. Christl Meth warf eine ergreifende Oma-Ode ins  Publikum. Oma strickt Handytascherln und beschert jede Menge gute  Erinnerungsmomente.
Philipp Quell fragte sich, was denn bitteschön Moral sei und wo diese  endete. Eine synaptische Diät, mit der er es knapp nicht ins Finale  schaffte. Keine Diät ist Schmetterlinge speiben, wusste Darling. Sie  suchte einen LAP mit Potenzial für synchronen Verfall. Alice Reichmann  – die Kuchen mitgebracht hatte – Danke – gab auf bewährte Art Einblick  in ihre Wien-Welt. Da ging’s um Weed um Straßencredabilität, um das  falsch Aussprechen und Rauchenwollen von Joints und ums Zerlegen,  Mann. 35 Punkte – Höchstwertung des Abends! Theresa Wagner beschloss  die 14er Vorrunde mit einem Kapitalismus-Hochamt: Verzins uns unsere  Schulden, wie auch wir verzinsen unseren … Punktestand 32 – Finale.
Pause. Musik von Yasmin. Freude. Finale.

Clara macht einen neun Jahre alten Text – nicht der allererste, aber  fast. Adina ist halb so lang dabei. Yasmin feiert 10jähriges  textstrom-Jubiläum. Ja, Jubiläen statt Abschied. Machen wir es kurz.  Theresa stellte fest: Ich bin jetzt Establishment. Anna demonstrierte  anhand von Grenaggen die Kraft des Pinzgauer Dialekts. Elias  präsentierte die verschrobenen Arbeiten des Literaturwissenschaftlers  Nowak, Stichwort: Egger ist das Schwechater unter den Bieren. Und  Alice schließlich führte vor, was man sich unter einem Bad Boy  vorzustellen hat. Brainfuckbrakedown total! Alice Reichmann gewinnt  den letzten textstrom Poetry Slam im rhiz, alle anderen auf Platz  zwei. Dann legte Yasmin auf, bis wir (sanft) rausgeschmissen wurden.  Es wurde getanzt, getrunken, gelacht. Wir sagten zum Abschied laut:  Po-po-po-Poetry Slam!

So fast Papa-Slam Markus Köhle den letzten textstrom im rhiz zusammen!

letzter Textstrom im Rhiz

textstrom Oktober 2016

textstrom oktober

Herzlichen Dank an alle Poetinnen und Poeten, die gestern ihre vielfältigen Oden an die Vielseitigkeit des Lebens zum Besten gegeben haben.
Herzliche Gratulation auch an Philipp, der mit Applaus den Abend für sich entscheiden könnte!

… so kurz und bündig die Gastgeberin des Oktober-Textstroms Clara Felis!

textstrom Poetry Slam – Saisonstart September 2016

Juhu,

Alle ausgehungert. Alle vom Slamsommerloch verschlungen. Alle froh, dass endlich wieder Herbst und textstrom Poetry Slam im rhiz. Da ist es auch egal, wenn es ausnahmsweise ein Montag ist. 18 Anmeldungen, 12 kommen dran. Ein Team und zwei FixstarterInnen mit dabei. Mieze Medusa und Markus Köhle moderieren, Martin legt auf und es kann sogar pünktlich begonnen werden. Was für ein Saisonstart!

textstrom Poetry Slam September 2016

Ulli macht das Opferlamm und fordert ein Dirndl- und Lederhosenverbot. Damit ist die kritische Latte schon mal hoch gelegt und es kann beginnen.
Til liefert einen misanthropisch-pessimistischen Kommentar zu so ziemlich allem, beweist Reimgespür, hat schwarzen Humor und das Publikum voll auf seiner Seite. Mit der Nummer 1 und 36 Punkten wird er ins Finale einziehen ? Bravo!
Clara Felis hebt hervor, dass das Geschlecht nicht entscheidend ist. Es geht um das Vielseitigkeitsgeschenk Mensch und das Gewicht von Glück. Damit leitet sie einen Reigen von Texten zum Thema Zwischenmenschliches ein.

Team Großdeutschland berichtet von der harten Liebschaft zwischen Frauke und Hans-Christian ? Sitchwort: Nazisex. Darling geht es zarter an. Echtes Kennenlern-Interesse und was dich besonders macht, ist ihr Thema. Stichwort: Wrack!
Elena bettet dich in Fragezeichen und gibt sich stark, stark wie Jeanne D’Arc ? Finale!
Raider verblüfft mit seinem Textaufbau, steigert sich mächtig rein und kommt schließlich zu einer Überraschenden Entladung und dem Stichwort: Plottwist.
Thomas Mayer präsentiert einen Vater-Sohn-Konflikt-Text und vielen fällt dazu Kafka ein.
Ingrid allerdings hat’s mehr mit Goethe und remixt dessen Erlkönig.
Max hat Stress. Er eilt von der Bühne und sucht Zettel, um dann abwechselnd von diesen und vom Smartphone abzulesen. Da zerbrechen Spiegel, sind Schatten nicht ernst zu nehmen, entwickelt sich wer endlich zum Soziopathen und das alles spielt im Ironiemandsland.
Tom aus Graz begibt sich in die Welt der Werbeslogans. Benutzt 69 davon, um vom Paul-Hubert-Pascal-Dreier zu berichten. McMoments for everybody ? Finale.
Barbara Lehner erzählt von Martin dem Swingerclub-Fan und Helga der Gartenzwergfreundin. Martin will nicht stören und sucht ein bisschen Glück. Helga hat ein Faible für stellvertretende Schriftführer vom Kleingartenverein ?Zur goldenen Zukunft?, allein die Gegenwart bleibt für beide auf der Strecke.
Philipp Quell ist ab sofort Wahlwiener und diesmal noch mit einem Text über Freundschaften am Start, der angereichert durch schwäbische Redeweisen ist. Es geht um Schwerpunktversetzungen und Kniebeugen in Gurkenfeldern ? Finale. PAUSE. Musik von DJ Martin und ein Mensch, der so viel spendet wie noch nie. Danke Paul!

Im Finale geht’s bunt her und drunter und drüber.
Elena eröffnet mit einem Internatszeitzärtlichkeitsbekundungstext. Stichwort: Busengalerie.
Philipp gibt sich nachhaltig, sieht Abfall als Chance und betreibt Beziehungsrecyceling.
Tom hat einen ordentlichen Weltenkater, genährt von den zahlreichen Anschlägen im vergangenen Jahr, dabei möchte er doch nur sagen können: Je suis moi.
Til liest aus einem nicht chronologisch aber pathologisch geführten Gartentagebuch. Ich schreib nur: Pyromanie ist wieder da und da sind auch Landschaftsplaner, die aus Löchern klettern.
Mehr als abwechslungsreich dieses Finale, unterschiedlichste Themen und Vortragsweisen und schließlich drei Drittplatzierte und ein Sieger: Philipp Quell
Der bedankt sich bei den ModeratorInnen, deren Namen er nicht weiß, wir werden’s ihm nie vergessen und freuen uns alle auf den textstrom Poetry Slam im Oktober. So long: Keep on slamming.

textstrom Poetry Slam – April 2016, ein Nachtrag

Der Apriltermin 2016 ist definitiv der Termin mit den originellen Namen, die euch nicht eure Eltern gegeben haben: Sonnentanz, Luftenstein, aus Graz oder Eisbär, Darling oder Hinreissen, der/die leider nicht gelost wurde!

Danke für eure zahlreichen Anmeldungen, wir würden ja gern, aber wir können keine 20 Slammer_innen starten lassen, das geht einfach nicht! Kommt wieder! Das gilt natürlich auch fürs Publikum: Danke für euer Kommen und Zuhören, sehr freuen wir uns auch immer darüber, wenn Teams die Fixstartmöglichkeit nützen, an diesem Abend für euch da: Team Phosphen…
Ansonsten sind wir sehr international aufgestellt: ein Gast aus Deutschland, ein Gast aus Zagreb, wir lieben das. Danke also, es war ein wunderbarer Abend, bis zum nächsten Mal!

Hier also die Startliste!

Jana
Eisbär
Eva aka Sonnentanz
Tom aus Graz
Pascal Optional
Juli
Thomas Mayr
Darling
Lucia Luftenstein
Vid
Team Phosphen
Anna Louisa Falk

Es moderierten Clara Felis & Mieze Medusa!

Das Finale rockten: Tom aus Graz, Team Phosphen, Anna Louisa Falk, Pascal Optional und Darling! Gewonnen hat sicher auch wer!

Hier findet ihr die Fotos:

textstrom Poetry Slam im April 1016

textstrom November 2015 – Nachtrag

Clara hat im Archiv gegraben und die Namen der Vorrunde und des Finales vom textstrom Novembertermin 2015 ausgegraben! Danke schön!

Vorrunde:
Benedikt Steiner
Isi Black
Bence
Basti Schoof
Sandra
Julian Kalks
Osama
Mriri
Thomas Meyer
Tom aus Graz
Henrik Szanto
Jules
Christopher

Finale
2: Mriri
2×1: Julian + Henrik

Gratulation! Bis zum nächsten textstrom Poetry Slam? Wo? im rhiz in Wien? Wann, meist am vierten Mittwoch des Monats!

Ironiepathos und Superheldenvirgins mit Mumu

DSC04888Der März textstrom poetry slam zeichnete sich durch ein äußerst klatsch- und johlfreudiges Publikum aus. Das rhiz war rappelvoll, die TeilnehmerInnenliste lang, 12 wurden gezogen, vier leider nicht. Clara Felis machte das Opferlamm und rief zum Hüpfen im Sitzen auf. Schön. Yasmin Hafedh und Markus Köhle moderierten, Jimi Lend gab den DJ und steuerte auch Auftrittsjingles bei und Jon war der Mann an den Mischpultreglern.

Tom aus Graz hatte keinen Alf-Pyjama an, aber erzählte von Manfred, dem fünfbeinigen Monster unter seinem Bett. Manfred war nett und Toms Wertung 28. Simon Tomaz las aus dem Veroarschungstagebuch eines reichen Menschen, der sich Gedanken über die Slamily macht. Schön böse und auch 28 Punkte. Maximilian Humpert vermisste wen und tischte seinen Romantischfetisch auf: 29 Punkte. Andrea begab sich bei ihrem ersten Auftritt auf Sinnsuche, thematisierte Schnelllebigkeit und Zufriedenheit und erreichte dafür 25 Punkte. Sandy Gomez fuhr gen Italien und wartete mit einem Mumu-Muschi-Text auf, ihr wisst schon, über das da unten: 28.

DSC04897Fabian Navarro thematisierte seine Herkunft und stellte klar: Ich bin keine Kartoffel, ich bin eine Patata: 30. Ulli sprach über SchülerInnen-LehrerInnen-Beziehungen und die Problematik der Bewertung: 23. Rhonda offenbarte, dass Oberflächlichkeit ihr größtes Problem ist und erntet für „Ich bin was ich bin und ich ess was ich ess“ 24 Punkte. Das Team Kirmes Hanoi pustete ein Mikro aus – nein, das war wohl Momentmal-Men mit Helfer Besonnenheitsboy und der böse Dr. Trugschluss lauerte im Hasspostig-Deepweb-Keller: 29. Mriri stellte seinen talentierten Sohn Lukas vor – kann 27 Lockrufe des Eichhörnchens – und ums Papierlochen ging’s auch, aber nur am Rande: 25. Käthl fragte: Wo bleibt denn dein Herz? Sie fragte laut und ließ eine Beschimpfungskaskade vom Stapel: 29. 378 schließlich beleuchtete den point of no return und versteckte die Tu-das-nicht-se in einer Schatulle unterm Bett: 24.  Tolle Vorrunde, sehr abwechslungsreich und das Publikum zu recht bester Laune. Jimi Lend tat das seine dazu.

DSC04895Im Finale warf Käthl die Wärmemaschine Herz an: Home is where the heart is. Kirmes Hanoi deckte eine Origin-Virgin-Story auf – oh doch! Maximilian Humpert gab sich nice und holte uns aus dem Ironieversteck hervor und Fabian Navarro schließlich gab den Ritter mit Blickfick und Anpimmeln. Maximilian gewinnt den Slambeutel voller Spenden und alle FinalteilnehmerInnen werden mit Büchern aus dem Milena-Verlag (DANKE) belohnt. Danach wurde noch schön abgezappelt und Getränkegutscheine blieben auch nicht über. Freude. Jubel. Juhui!

textstrom X-Mas Slam mit Wichtelspiel

Das hat gut geklappt! Wir einfach so: Wichtelspiel! Bringt was mit, beschenkt euch selbst, wir bringen auch was mit und beschenken uns und euch auch. Die Reservewichtelgeschenke hätten wir gar nicht gebraucht, verschenkt haben wir sie trotzdem. Eh klar. Fest der Liebe und so.

Und so war es auch! Moderiert haben Clara Felis und Mieze Medusa. Clara hat außerdem das Opferlamm gemacht. Weil sie einen neuen Text unbedingt ausprobieren wollte. Finden wir gut.

Basti B kam weit angereist, ein ganzes Auto voller Slammer_innen ist aus Deutschland zu uns gekommen. Besonders schade, wenn es dann die Startnummer eins wird, aber mit Stichwort Kühe und 24,5 Punkten hat es doch schon eine erste Ladung Euphorie gegeben.

Auf Startnummer 2 Anna. #souverän #stichwortunlesbar
Auswendig vorgetragen und ich hab ihr jede Silbe geglaubt! Das Publikum wohl auch, mit 27 Punkten marschiert sie ins Finale weiter.

Basti B, textstrom Poetry Slam WienAnna, textstrom Poetry Slam Wien

Leider hat Sabine Sobotka keinen Startplatz bekommen, 12 Slammer_innen – mehr verträgt der Abend einfach nicht und das Losglück entscheidet, aber sie hat eine Freundin mitgebracht, die bei uns ihr Slamdebüt gegeben hat. Welcome to the slamily, Zita, das Stichwort ist passenderweise „mit Mut angesteckt“

Teams bekommen bei textstrom ja einen Fixstartplatz. Das Auftreten des Teams FULS (Fathers U’d Like to Snow with) war langangekündigt, sie haben sich auf den Abend mit einer 9 stündigen Zugfahrt aus Polen vorbereitet, die wurde mit Verspätung zweistellig und sie haben das rhiz mit Taxi, guter Laune und 10 Minuten vor ihrem Auftritt erreicht. Aber gerockt. Ich sag nur: Handke hat angerufen. Ab ins Finale mit 27 Punkten.
Ach ja, das Team FULS besteht aus Peter Clar und Markus Köhle.

textstrom Poetry SlamPeter Clar, Markus Köhle, textstrom Poetry Slam

Simon Tomaz, es ist uns immer eine Freude, wenn du kommst! Du kommst eigentlich auch immer ins Finale. Auch diesmal. Stichwort: #stolzdrauf

Marcus kennen wir schon lange! Diesmal aber betritt er die Bühne und bringt dafür seine ganze Familie mit. Das finden wir super! Stichwort: Liebe

Simon Tomaz, textstrom Poetry Slam, WienMarcus, textstrom Poetry Slam, Wien

Ulli ist auf vielen Slambühnen zu sehen zur Seit. Ein großes Lob dafür, überall auftreten, so oft es geht auftreten, viel Schreiben auch. Das Stichwort war „Leben“.

Nicht so häufig auf Slambühnen, das dafür schon richtig lang ist iO. Sein Text hat die Stichworte „Rauschmittel“ und „gemeinsam“ bekommen.

Ulli, textstrom Poetry Slam, WienIO, textstrom Poetry Slam, Wien

Auch Anni He hat sich von Deutschland aus, auf die Reise gemacht. Die Stichworte waren „nachdenklich“ und „schön, dass du da bist“ und ja, da schließen wir uns einfach an!

Lollo, auch sie aus dem Deutschland-Auto, schafft es mit 26 Punkten gut ins Finale. Ihre Stichworte „welcome refugees“, „Flüchtling“ und „Liebe das Leben“ treffen den Nerv und die Herzen. Gratulation!

Anni He, textstrom Poetry Slam, WienLollo, textstrom Poetry Slam, Wien

Ach ja, da ist uns wohl ein Fehlerteufelchen über den Weg gelaufen, irgendwo haben wir uns verzählt, jedenfalls freuen wir uns noch über 3 Starter_innen, insgesamt treten also 13 Poet_innen an. Benedikt bringt euch zu den Stichwörtern „gelebte Gedichte“, Michi erinnert euch an die Wichtigkeit der „Träume“ und zu Fräulein Hahnenkamper fällt euch das Stichwort „Ludmilla“ ein.

Benedikt, textstrom Poetry Slam, WienMichi, Poetry Slam, Wien, textstromFräulein Hahnenkamper, textstrom Poetry Slam, WienSabine Sobotka, textstrom Poetry Slam, Wien

Vor dem Finale laden wir Sabine Sobotka ein, nochmal was Opferlammfrommes darzubringen, hat sie doch extra für den Abend einen Text geschrieben, Vielen Dank, dafür!

Im Finale:
Lollo, Anna, Simon Tomaz und Team FULS. Die beiden Schneemänner Markus Köhle und Peter Clar gewinnen den Abend und teilen das Publikum in die, die lachen, und die, die bei Germanistikpointen lachen. Was für ein wunderbarer Abend! Bis ganz ganz bald, wenn am vierten Mittwoch im Monat im rhiz geslammt wird.

Ihr kennt unseren Slogan: Komm vorbei, dein Text kommt an!

Lollo, textstrom Poetry Slam, Wientextstrom, Poetry Slam, WienFULS, Peter Clar, Markus Köhle, textstrom Poetry Slam, WienSieger_innenfoto, textstrom Poetry Slam, Wien

textstrom Poetry Slam Wien

textstrom – Septembersaisonskickoff mit Gästen!

es moderierten clara felis und mieze medusa, die fotos suchen wir noch auf den diversen speichermedien. es war jedenfalls toll!

opferlamm: mriri (regen fällt und sein großvater ist metzger und vieles mehr
1. andreas plammer: lauter fragen
2. jelena: wie du dich fühlst und die frage nach normalität, wie ich mich fühl weißt du nicht
3. judith: ja nein jain, dreamteam mit dreier als experiment und dann allein, neuanfang
4. henrik: antwort auf dumme kommentare, räumt mit vorurteilen auf
5. martin weyrauch: widmet text den helden und sucht nach heldentaten
6. franz: ist ein emotionaler mönch, erzählt zwischendurchgedanken zu herz aus gedanken ans herz
7. osama: zombietext, schauen und klicken und blättern in absurdistan
8. thomas h. candussi: hirn steht kopf, hätte wäre entscheidungen
9. artem (gast aus d): er lebt deutsch und wächst doch in einer anderen kultur auf, glaube und vorurteile
10. christoph: ist außerhalb der blase und will aufwecken
11. michael d.: liest ein exzerpt aus einem längen text für hund, katze, giraffen und alles wird durchgemischt
12. thomas: zieht in die ferne und stellt fragen

finale:
opferlamm: martin (gast aus d): schließt die augen und genießt den text über vorurteile und „natürlichkeit“
3. osama: schlittert in vergleich mit anderen und deren lebensrealität, will nicht länger ein rädchen sein, sondern ausbrechen
2. henrik: geht essen mit seinem vater
1. artem (gast aus d): über asylanten, die besser deutsch können als die muttersprachler, weltbild-halt

textstrom Poetry Slam September 2015

Große Gratulation an den Sieger des Abends, an Artem!

Ganz viele Fotos gibt es hier!

textstrom im Juni – Christoph Simon, wir verstehen dich…

… wenn du uns ein paar Dialektschritte entgegen kommst!

Christoph Simon bei textstrom, Poetry Slam Wien

Was für eine Ehre! Christoph Simon, schon das zweite Jahr Schweizer Meister in Sachen Poetry Slam und überhaupt endtoll, beehrt uns!

Moderiert haben Adina und Clara Felis…

Wir haben die Stichwörter verschmissen, aber wir haben ein Fazit: Der letzte Slam vor der Sommerpause war toll!

Mitgemacht haben:

Felix Kaden -Opferlamm und DJ, Yvonne , der aus Innsbruck angereiste Phil Marie, unser guter Freund aus dem Nicht-EU-Ausland Christoph Simon, Henrik Szanto, Teresa Hossa, Ulli, Bence Solymár und natürlich, ach jössas, wo sind meine Notizen, wie heißt nochmal das großartige Team von Elias Hirschl und Simon Tomaz, jedenfalls, die haben hier ihr Debut gegeben! Das freut uns und macht uns stolz. Mehr Teams, bitte!
Pascal Optional war auch mit dabei. Dann brauch ich Hilfe! Hier fehlen mir zwei Namen, bevor ich mich bei Martin Bachler wieder einpendle.

Danke für eure Texte und eure gute Laune und danke, Martin, für das Miami Vice T-Shirt. Christoph Simon, wenn du wiederkommen könntest, es wäre uns Freude und Ehre!

Nachtrag 2: Der Sturm auf den Turm Slam im Mai 2014

Der letzte Aufruf zum Wecken von schlafenden Hunden, zum Rocken vom geneigten Publikum, zum Stürmen von diversen Türmen! Schön war es wieder mit euch!
Mieze Medusa und Yasmin Hafedh haben zum Sturm auf den Turm Slam geladen und dem Ruf gefolgt sind – in Reihenfolge des Auftretens – Simon Tomaz, Jule Weber, Christine Teichmann, Jahson the Scientist, Clara Felis, Concerto Crystal, Robin ‚Mriri‘ Reithmayr und Elias Hirschl.

Im Finale dürfen wir dann nochmal Texte von Mriri, Elias Hirschl, Simon Tomaz und Concerto Crystal!

Sturm auf den Turm Slam Mai 2014 - Poetry Slam in Wien Das Jahres-Abo DUM – Das Ultimative Magazin und die Anthologie „Radfahren schön trinken“ (Markus Köhle & Vanessa Wieser HG, Milena Verlag) gehen an den Sieger Simon Tomaz! Gratulation!

Die wundervollen Fotos hat Sabine Pichler bereitgestellt! Und bei ihr liegt auch das Copyright!

Wir freuen uns auf euch bei den nächsten textstrom und Sturm auf den Turm Slams!
Freude, Mieze Medusa


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textstrom Poetry slam wien

Nachtrag 1: Der Juni-textstrom-Poetry-Slam!

So dringend ist die Sommerpause gewesen, dass wir zwar die Fotos noch in den textstrom-Flickr-Account hochgeladen haben, aber den Eintrag nicht mehr gemacht haben. 14 StarterInnen sind haben mit uns in die Sommerpause reingefeiert…. Wir sind uns nicht mehr so ganz sicher was passiert ist… Auf dem SiegerInnenstockerl stand aber das gesamte Team Textstrom: Markus Köhle und Mieze Medusa moderierten. Clara Felis, Adina und Yasmin Hafedh waren im Finale.. Andi Petö auch. Sabine Sobotka. Beim SiegerInnenfoto hat Yasmin das Sackerl in der Hand. Das ist, davon sind wir überzeugt, ein Indiz!

Ebenfalls mit dabei waren Kalulu, Walter Johannes, Matthias Müller, Karin Huber, Osama, Concerto Crystal, Lina Madita, Martin, Jimi Lend, David und Debbie Schafoer!


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Vielen Dank für eure Texte! Wir sehen uns jetzt im Herbst gern jederzeit wieder!

Saison Beginn

Textstrom Poetry Slam geht in eine neue Runde!
Adina und Clara moderierten dieses Ereignis. Die eine ist frisch in das Textstrom Team gekommen und für die andere ist es vorerst die letzte Moderation. Das Publikum füllte bald den Raum und sieben Anmeldungen kamen in das Los Sackerl für die Reihenfolge.
Clara eröffnete den Reigen mit einem Brainstorming, was Slam alles sein kann und auch der Frage, hast du dir heute schon gesagt, wie sehr du dich magst.
Herr Bones nimmt das Motto seiner Oma „du kannst alles sein, was du willst“ auf um ein Generationsbild zu zeichnen und die Frage, wer er alles sein könnte, wenn er wöllte, aber eigentlich nicht sein will. Stichwort: Bonelife. 11 Punkte.
Franz plädiert für eine Legalisierung des Jollys und ruft auf die Online Petition dafür zu unterschreiben. Er erzählt aus seiner Jugend und gibt auch eine medizinische Abhandlung darüber, wofür Cannabis alles gut ist. Stichwort: Jolly. 10 Punkte.
Angela schreibt die Fanpost von und für Curse und fragt sich, wann und wo sie ihn endlich real kennen lernen könnte. Sie gibt Antworten auf seine Textzeilen und meint, Curse sei ihr Lieblingsfluch. Stichwort: Fluch. 10+1 Punkte.
Henrik macht einen Mitmachtext. Wenn er ein High Five gibt, ruft die Menge „Boom“. Henrik will mehr brennen und will Ketten sprengen. Er möchte nicht mehr träumen, sondern handeln und lodern und brennen zur richtigen Zeit. Stichwort: Feuerboom. 15 Punkte.
Giga Ritsch lernt Deutsch als Zweitsprache und gibt dazu einige Beispiele: hart wird zu hoart… Sie erklärt auch den Unterschied zwischen Wien und Wean und was es mit sich bringt, dieses Wort so oder so auszusprechen. Stichwort: Deitsch. 15+1 Punkte.
Chris Kröner berichtet über die Mundtoten und ruft auf mehr zu reden und nicht nur still zu schweigen und zu ertragen. Eine Gesellschaftskritik zu mehr verbaler Aktion. Stichwort: das erste Mal. 12+1 Punkte.
Brigitta Bachmair fragt nach dem Sinn und Unsinn und stellt fest, das es leichter ist zu wissen, was unsinnig ist. Außerdem gibt es zu viele Ratgeber für Sinnsuchende. Stichwort: Sinne. 12 Punkte.
In der Pause und nach dem Slam legte Soulcat E-Phife auf.
Das Finale eröffnet Adina mit dem Aufruf mehr Barfuss zu laufen und den Zwängen der Schuhschubladen zu entfliehen.
schuhe
Brigitta Bachmair: Sokrate’s Weltschmerz. -> 3. Platz.
Chris Kröner: hormonelle Beschwerden. -> 3. Platz.
Henrik: Cyrano de Bergerac. -> 2. Platz.
Giga Ritsch: die verruckte Wöld. -> 1. Platz.

Herzliche Gratulation an Giga Ritsch und all die anderen, die diesen Abend zu einem wunderbaren gemacht haben.

Weitere Termine:

*** Slammer.Dichter.Weiter #17: 30.09.2014 @Alte Schmiede, Wien.
Markus Köhle hat Adina Wilcke und Jonas Scheiner geladen.
Beginn: 19 Uhr
Eintritt: frei

*** Sturm auf den Turm: 16.10.2014 @Hundsturm, Wien.
Mieze Medusa und Yasmin Hafedh haben wieder viele Menschen aus nah und fern geladen.
Beginn: 20 Uhr.
VVK: 5€, AK: 7€.

*** Textstrom Poetry Slam: 22.10.2014 @Rhiz, Wien.
Moderation: Adina
Anmeldung: 19.30 Uhr, Beginn: 20.15 Uhr.

Es war eine große Freude den Abend mit Adina zu moderieren und ich freue mich schon auf nächstes Frühjahr!!!
Herzlichst,
clara felis