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textstrom Kick-Off in der Brunnenpassage… #euphorie

Wir sind immer noch völlig baff davon, wie schön es in der Brunnenpassage war!

Aber der Reihe nach: Ja, Nach 12 Jahren ist textstrom Poetry Slam umgezogen. Vom rhiz, unserer bisherigen Heimat für 12 unfassbar schöne Jahre, sind es aber eh nur ein paar Schritte zur Brunnenpassage! Also, gleiche U-Bahnstation und dann zu Fuß und am Sonntag, dem 20. März haben dort schon ganz aufgeregt die beiden Slam-Urgesteine Mieze Medusa und Markus Köhle auf euch gewartet.

Also ab jetzt: textstrom Poetry monatlich im KunstSozialRaum Brunnenpassage (Brunnengasse 71/Yppenplatz,
1160 Wien)

Weg zur BrunnenpassageMieze Medusa, Markus Köhle, textstrom Poetry Slam

Was ist neu?

    Wir haben einen Fokus auf Mehrsprachigkeit. Dieses mal haben wir die Jury einen Mehrsprachigkeits-Extrapunkt vergeben lassen. Mal sehen ob das jedes Mal gleich ist, oder ob wir experimentieren.!)
    Statt bisher 12 werden ab jetzt 10 Startplätze werden vergeben, immer noch 2 Runden, jeweils 5 Minuten Zeit. Dafür gibt es jedes Monat eine_n Featured Poet. (Ja, okay, beim Kick-Off sind wir wieder weich geworden, waren es also 13 Starter_innen, ihr seid so toll!) (Ja, natürlich wird das Featuren bezahlt!)

Als Feature hatten wir Mario Tomic geladen, der ist krank geworden, aber inzwischen wieder fit. Yeah! Unser Motto ist ja immer so: Keine Probleme, nur Lösungen und wir sagen total herzlich Danke an Christopher Hütmannsberger, der eingesprungen ist und als Opferlemming und vor dem Finale wunderbare Spoken Word Texte auf Deutsch und Englisch vorgetragen hat!
textstrom Poetry Slam @ Brunnenpassage

Startnummer eins hat Peter aus der Schweiz. Der widmet dem kranken Mario Tomic eine Extrazeile in seinem Gedicht: Angina kommt vor. Mir blieb noch das Bild: Tampos sind Korken fürs Mädel.

Andyal Gyula ist natürlich perfekt besetzt für unsere Idee der Mehrsprachigkeit. Er bringt eine Text auf deutsch und dann auf ungarisch in dem schleichende Fremde Tänze tanzen, die in Palästen getanzt werden. Dann springt er in die Luft.
textstrom Poetry Slam @ Brunnenpassage

Martin Bachler erzählt uns, dass Poetry Slam für ihn wie Radfahren ist, wenn man es lange nicht macht, dann stürzt man und schlägt sich das Knie auf. Seine Mehrsprachigkeit: lateinische Einsprengsel, er zitiert Homer, und fragt: Is er jetzt home, er? Andi Pianka, der Seltenslammer, der wohl alle Slam-Locations im Umland unserer schönen Großstadt kennt, hat einen neuen Slamtext, der euch begeistert. Ab ins Finale!
Lieblingssatz aus der Erinnerung zitiert: Die Wallstreet, die Straße, an der lang niemand die Absicht hatte, eine Mauer aufzubauen…

Textstrom Kick-Off in der Brunnenpassagetextstrom Poetry Slam @ Brunnenpassage

Lisa, die wir beim Workshop des Flawless Poetry Slams schon kennengelernt haben, wohnt in Ottakring, hat ein Fake-Lächeln für den Lehrer, der sie (die Klasse) für dumm hält. Ein Fehler. Vom Lehrer natürlich!

textstrom Poetry Slam @ Brunnenpassagetextstrom Poetry Slam @ Brunnenpassage

Walter Ego erzählt von Fichtenbäumen und Police Alarms, it’s not, it appears, so simple!
378 war Flawless bei Flawless Poetry Slam. Ihr gefällt’s so gut in Wien, dass sie immer noch da ist! Wißt’s eh: „Hundewelpen: gut. Hundewelpen anzünden: schlecht.“
textstrom Poetry Slam @ Brunnenpassagetextstrom Poetry Slam @ Brunnenpassage

Hatschi Bratschi Luftballon erzählt von digital divide und dem Schweizer Taschenmessern unseres Jahrhunderts, dem Handy. Weiß er eigentlich, dass er wie ein Text von Lisa Eckhart heißt?
Es folgt Simon Tomaz der uns von interspezialer Kommunikation erzählt und Quallen das Autofahren beibringt.

textstrom Poetry Slam @ Brunnenpassagetextstrom Poetry Slam @ Brunnenpassage

Danach gönnen wir uns eine Pause, die letzten drei Slammer_innen kommen danach, plus knackiges Dreier-Finale.

Nach der Pause eröffnet Alice Reichmann, die Mehrsprachigkeit als Mehrstimmigkeit auslegt. Ihr kennt auch aus, rastet aus und seid restlos begeistert. -> Finale!

Benji disst das Mühlviertel, ohne zu wissen, das Mieze Medusa da her kommt. Es schadet ihm nicht. Er kommt dem Mikro wiedermal deutlich zu naher, soll heißen, er verbeißt sich in ihm!
Tereza Hossa lässt sich beim Kika küchentechnisch beraten, dort arbeitet ein Steinkellner, den ruft sie dann an, weil Liebeskummer.

Clara Felis kann in vielen Sprachen Danke sagen, dafür sagen wir Danke. Sie liest die Stadt, kennt grauen Alltag, ist im Auftrag des Gebens und Empfangens unterwegs.

Interlude: Christopher Hütmannsberger. Also nochmals Feature. Sehr schöner neuer Slamtext, Christopher, mögest du gut gebucht sein den Rest des Jahres.

Jetzt aber Finale!
Andi Pianka ist der Killer des Ts, der T-Quilla, der Killa des Tees, also kein Kaffee.. Außerdem kommt Zeus im Text vor, der mit einer Gazelle was macht.
Benji beginnt die Geschichte über sein Privatleben mit „mein Beruf“ um gleich darauf „meine Mutter“ zu sagen. Ist Benji also ein Familienmensch?
Alice Reichmann bringt wiedermal ihren inneren Professor Erdberg zum Sprechen, äußert sich über Barcelona, Weltpolitik und das Demonstrationsrecht. Ihr rastet wieder aus!

Völlig verdient heißt die Siegerin des ersten textstrom Poetry Slams in der Brunnenpassage genauso wie die Siegerin des letzten textstrom Poetry Slams im rhiz (im Jänner): ALICE REICHMANN!

textstrom Poetry Slam @ Brunnenpassage

Hier übrigens Höchstwertung mit Mehrsprachigkeitsextrapunkt!
textstrom Poetry Slam @ Brunnenpassage

textstrom Poetry Slam @ Brunnenpassagetextstrom Poetry Slam @ Brunnenpassage

textstrom Poetry Slam @ Brunnenpassage

Wir sind sehr dankbar, für diesen geglückten Ortswechsel und freuen uns auf alle weiteren textstrom Poetry Slams!

textstrom Poetry Slam @ Brunnenpassage

Ausgerhizt!

Nach 12 Jahren textstrom im rhiz machen wir einen Lokalwechsel. Wir  verraten noch nicht wohin. Aber im März geht es weiter. Am Mittwoch,  den 25. Jänner 2017 allerdings fand ein würdiger letzter Poetry Slam  im rhiz statt.
14 Poetinnen und Poeten auf der Liste – Ehrensache, dass alle dran  kamen. Das Publikum war zahlreich und aufnahmebereit wie immer – Danke  an euch! Das Textstrom-Team war zu vier Fünfteln vorhanden, nur die  Gründerin des textstrom Poetry Slams Mieze Medusa musste leider das  Bett hüten. Es wurde ihr ein mitfühlendes Ohhh über den Gürtel nach  Ottakring geschickt, ein Ohhh, das gute Besserung und auf Wiedersehen  in der neuen Location hieß. Ein besonderer Slam verlangt nach einem  besonderen Opferlamm. Kirmes Hanoi – Vizemeister des Team-Ö-Slams 2016  verrieten: Geschichte wird von den Gewinnern geschrieben, Wahrheit ist  eine Meinung und Meinung eine Bitch. Das Publikum war der Meinung,  dass das ganz großartig war. Die Jury traute sich noch nicht, alles zu  geben, blieb sich dann aber über zwei Vorrundenstunden treu. LOB!  Yasmin und Markus moderierten die Vorrunde, Clara und Adina übernahmen  nach der Pause – in der, nochmal LOB, großzügig gespendet wurde.

textstrom Poetry Slam Wien Jänner 2017

Die Ehre der Nummer 1 traf Teresa Hozza. Unter dem Motto „Mehr Stoff  fürs gleiche Geld“ berichtete sie vom Schlussmachen zu Silvester, von  der Lust am Bügeln und der Süße von Kellnern im Europa beziehungsweise  Zwieback. Stefanie ließ sich vom Women-March inspirieren, hat aktuelle  Ereignisse verarbeitet und dafür eine Sprache gefunden: This is for  the people. This is called evolution!
Osama wiederum machte den  Abschied vom rhiz zum Thema. Er propagierte, dass alles kunst sei,  aber auch alles leer. Wels leer. Linz leer. Rhiz leer. Die Menschen  mochten diese Leere. Die Menschen mochten aber noch mehr, was Anna  über Rhabarbara und Maronika zu sagen hatte. Eine verzwiebelte  Angelegenheit mit Rettich in Sicht und einem Quinoaabend: Always olive  in yourselfe. Mit 32 Punkten gurkte sie damit ins Finale.
Elias  Hirschl setzte mehr auf Fleisch, auf Menschenfleisch. Er präsentierte  das Programm der Konservativ Kannibalistischen Partei KKP und  verputzte selbst Gott in Comic Sans. 33 Punkte!
Ulli Hammer wiederum hatte zwar auch einen Menschen zum Fressen gern,  dieser aber war unerreichbar. Du bist irgendwo weg, ich da, hieß es da  und: Ich bin nicht, ich war. Schön. Dann ging’s um  Hassposting-Recherche. Janea berichtete von der heteronormativen  Kackscheiße rund um den weiblichen EM-Fußballspiel-Kommentar auf ZDF.  Das Publikum wählte Penis als Stichwort und Speichermedium für den  Text. Tom aus Graz wiederum erzählte von drei Wärtern, einem  Gefangenen und einem Hirschen mit Salzlecksteinsucht, eine Geschichte  in ORF-Landkrimi-Manier. Valerie machte es kurz und Randsteine zum  Thema, es ging um Stürze, um die Härte von Beton und den Geschmack von  Kieselsteinen im Mund. Christl Meth warf eine ergreifende Oma-Ode ins  Publikum. Oma strickt Handytascherln und beschert jede Menge gute  Erinnerungsmomente.
Philipp Quell fragte sich, was denn bitteschön Moral sei und wo diese  endete. Eine synaptische Diät, mit der er es knapp nicht ins Finale  schaffte. Keine Diät ist Schmetterlinge speiben, wusste Darling. Sie  suchte einen LAP mit Potenzial für synchronen Verfall. Alice Reichmann  – die Kuchen mitgebracht hatte – Danke – gab auf bewährte Art Einblick  in ihre Wien-Welt. Da ging’s um Weed um Straßencredabilität, um das  falsch Aussprechen und Rauchenwollen von Joints und ums Zerlegen,  Mann. 35 Punkte – Höchstwertung des Abends! Theresa Wagner beschloss  die 14er Vorrunde mit einem Kapitalismus-Hochamt: Verzins uns unsere  Schulden, wie auch wir verzinsen unseren … Punktestand 32 – Finale.
Pause. Musik von Yasmin. Freude. Finale.

Clara macht einen neun Jahre alten Text – nicht der allererste, aber  fast. Adina ist halb so lang dabei. Yasmin feiert 10jähriges  textstrom-Jubiläum. Ja, Jubiläen statt Abschied. Machen wir es kurz.  Theresa stellte fest: Ich bin jetzt Establishment. Anna demonstrierte  anhand von Grenaggen die Kraft des Pinzgauer Dialekts. Elias  präsentierte die verschrobenen Arbeiten des Literaturwissenschaftlers  Nowak, Stichwort: Egger ist das Schwechater unter den Bieren. Und  Alice schließlich führte vor, was man sich unter einem Bad Boy  vorzustellen hat. Brainfuckbrakedown total! Alice Reichmann gewinnt  den letzten textstrom Poetry Slam im rhiz, alle anderen auf Platz  zwei. Dann legte Yasmin auf, bis wir (sanft) rausgeschmissen wurden.  Es wurde getanzt, getrunken, gelacht. Wir sagten zum Abschied laut:  Po-po-po-Poetry Slam!

So fast Papa-Slam Markus Köhle den letzten textstrom im rhiz zusammen!

letzter Textstrom im Rhiz

textstrom Poetry Slam – Saisonstart September 2016

Juhu,

Alle ausgehungert. Alle vom Slamsommerloch verschlungen. Alle froh, dass endlich wieder Herbst und textstrom Poetry Slam im rhiz. Da ist es auch egal, wenn es ausnahmsweise ein Montag ist. 18 Anmeldungen, 12 kommen dran. Ein Team und zwei FixstarterInnen mit dabei. Mieze Medusa und Markus Köhle moderieren, Martin legt auf und es kann sogar pünktlich begonnen werden. Was für ein Saisonstart!

textstrom Poetry Slam September 2016

Ulli macht das Opferlamm und fordert ein Dirndl- und Lederhosenverbot. Damit ist die kritische Latte schon mal hoch gelegt und es kann beginnen.
Til liefert einen misanthropisch-pessimistischen Kommentar zu so ziemlich allem, beweist Reimgespür, hat schwarzen Humor und das Publikum voll auf seiner Seite. Mit der Nummer 1 und 36 Punkten wird er ins Finale einziehen ? Bravo!
Clara Felis hebt hervor, dass das Geschlecht nicht entscheidend ist. Es geht um das Vielseitigkeitsgeschenk Mensch und das Gewicht von Glück. Damit leitet sie einen Reigen von Texten zum Thema Zwischenmenschliches ein.

Team Großdeutschland berichtet von der harten Liebschaft zwischen Frauke und Hans-Christian ? Sitchwort: Nazisex. Darling geht es zarter an. Echtes Kennenlern-Interesse und was dich besonders macht, ist ihr Thema. Stichwort: Wrack!
Elena bettet dich in Fragezeichen und gibt sich stark, stark wie Jeanne D’Arc ? Finale!
Raider verblüfft mit seinem Textaufbau, steigert sich mächtig rein und kommt schließlich zu einer Überraschenden Entladung und dem Stichwort: Plottwist.
Thomas Mayer präsentiert einen Vater-Sohn-Konflikt-Text und vielen fällt dazu Kafka ein.
Ingrid allerdings hat’s mehr mit Goethe und remixt dessen Erlkönig.
Max hat Stress. Er eilt von der Bühne und sucht Zettel, um dann abwechselnd von diesen und vom Smartphone abzulesen. Da zerbrechen Spiegel, sind Schatten nicht ernst zu nehmen, entwickelt sich wer endlich zum Soziopathen und das alles spielt im Ironiemandsland.
Tom aus Graz begibt sich in die Welt der Werbeslogans. Benutzt 69 davon, um vom Paul-Hubert-Pascal-Dreier zu berichten. McMoments for everybody ? Finale.
Barbara Lehner erzählt von Martin dem Swingerclub-Fan und Helga der Gartenzwergfreundin. Martin will nicht stören und sucht ein bisschen Glück. Helga hat ein Faible für stellvertretende Schriftführer vom Kleingartenverein ?Zur goldenen Zukunft?, allein die Gegenwart bleibt für beide auf der Strecke.
Philipp Quell ist ab sofort Wahlwiener und diesmal noch mit einem Text über Freundschaften am Start, der angereichert durch schwäbische Redeweisen ist. Es geht um Schwerpunktversetzungen und Kniebeugen in Gurkenfeldern ? Finale. PAUSE. Musik von DJ Martin und ein Mensch, der so viel spendet wie noch nie. Danke Paul!

Im Finale geht’s bunt her und drunter und drüber.
Elena eröffnet mit einem Internatszeitzärtlichkeitsbekundungstext. Stichwort: Busengalerie.
Philipp gibt sich nachhaltig, sieht Abfall als Chance und betreibt Beziehungsrecyceling.
Tom hat einen ordentlichen Weltenkater, genährt von den zahlreichen Anschlägen im vergangenen Jahr, dabei möchte er doch nur sagen können: Je suis moi.
Til liest aus einem nicht chronologisch aber pathologisch geführten Gartentagebuch. Ich schreib nur: Pyromanie ist wieder da und da sind auch Landschaftsplaner, die aus Löchern klettern.
Mehr als abwechslungsreich dieses Finale, unterschiedlichste Themen und Vortragsweisen und schließlich drei Drittplatzierte und ein Sieger: Philipp Quell
Der bedankt sich bei den ModeratorInnen, deren Namen er nicht weiß, wir werden’s ihm nie vergessen und freuen uns alle auf den textstrom Poetry Slam im Oktober. So long: Keep on slamming.

Ironiepathos und Superheldenvirgins mit Mumu

DSC04888Der März textstrom poetry slam zeichnete sich durch ein äußerst klatsch- und johlfreudiges Publikum aus. Das rhiz war rappelvoll, die TeilnehmerInnenliste lang, 12 wurden gezogen, vier leider nicht. Clara Felis machte das Opferlamm und rief zum Hüpfen im Sitzen auf. Schön. Yasmin Hafedh und Markus Köhle moderierten, Jimi Lend gab den DJ und steuerte auch Auftrittsjingles bei und Jon war der Mann an den Mischpultreglern.

Tom aus Graz hatte keinen Alf-Pyjama an, aber erzählte von Manfred, dem fünfbeinigen Monster unter seinem Bett. Manfred war nett und Toms Wertung 28. Simon Tomaz las aus dem Veroarschungstagebuch eines reichen Menschen, der sich Gedanken über die Slamily macht. Schön böse und auch 28 Punkte. Maximilian Humpert vermisste wen und tischte seinen Romantischfetisch auf: 29 Punkte. Andrea begab sich bei ihrem ersten Auftritt auf Sinnsuche, thematisierte Schnelllebigkeit und Zufriedenheit und erreichte dafür 25 Punkte. Sandy Gomez fuhr gen Italien und wartete mit einem Mumu-Muschi-Text auf, ihr wisst schon, über das da unten: 28.

DSC04897Fabian Navarro thematisierte seine Herkunft und stellte klar: Ich bin keine Kartoffel, ich bin eine Patata: 30. Ulli sprach über SchülerInnen-LehrerInnen-Beziehungen und die Problematik der Bewertung: 23. Rhonda offenbarte, dass Oberflächlichkeit ihr größtes Problem ist und erntet für „Ich bin was ich bin und ich ess was ich ess“ 24 Punkte. Das Team Kirmes Hanoi pustete ein Mikro aus – nein, das war wohl Momentmal-Men mit Helfer Besonnenheitsboy und der böse Dr. Trugschluss lauerte im Hasspostig-Deepweb-Keller: 29. Mriri stellte seinen talentierten Sohn Lukas vor – kann 27 Lockrufe des Eichhörnchens – und ums Papierlochen ging’s auch, aber nur am Rande: 25. Käthl fragte: Wo bleibt denn dein Herz? Sie fragte laut und ließ eine Beschimpfungskaskade vom Stapel: 29. 378 schließlich beleuchtete den point of no return und versteckte die Tu-das-nicht-se in einer Schatulle unterm Bett: 24.  Tolle Vorrunde, sehr abwechslungsreich und das Publikum zu recht bester Laune. Jimi Lend tat das seine dazu.

DSC04895Im Finale warf Käthl die Wärmemaschine Herz an: Home is where the heart is. Kirmes Hanoi deckte eine Origin-Virgin-Story auf – oh doch! Maximilian Humpert gab sich nice und holte uns aus dem Ironieversteck hervor und Fabian Navarro schließlich gab den Ritter mit Blickfick und Anpimmeln. Maximilian gewinnt den Slambeutel voller Spenden und alle FinalteilnehmerInnen werden mit Büchern aus dem Milena-Verlag (DANKE) belohnt. Danach wurde noch schön abgezappelt und Getränkegutscheine blieben auch nicht über. Freude. Jubel. Juhui!

textstrom X-Mas Slam mit Wichtelspiel

Das hat gut geklappt! Wir einfach so: Wichtelspiel! Bringt was mit, beschenkt euch selbst, wir bringen auch was mit und beschenken uns und euch auch. Die Reservewichtelgeschenke hätten wir gar nicht gebraucht, verschenkt haben wir sie trotzdem. Eh klar. Fest der Liebe und so.

Und so war es auch! Moderiert haben Clara Felis und Mieze Medusa. Clara hat außerdem das Opferlamm gemacht. Weil sie einen neuen Text unbedingt ausprobieren wollte. Finden wir gut.

Basti B kam weit angereist, ein ganzes Auto voller Slammer_innen ist aus Deutschland zu uns gekommen. Besonders schade, wenn es dann die Startnummer eins wird, aber mit Stichwort Kühe und 24,5 Punkten hat es doch schon eine erste Ladung Euphorie gegeben.

Auf Startnummer 2 Anna. #souverän #stichwortunlesbar
Auswendig vorgetragen und ich hab ihr jede Silbe geglaubt! Das Publikum wohl auch, mit 27 Punkten marschiert sie ins Finale weiter.

Basti B, textstrom Poetry Slam WienAnna, textstrom Poetry Slam Wien

Leider hat Sabine Sobotka keinen Startplatz bekommen, 12 Slammer_innen – mehr verträgt der Abend einfach nicht und das Losglück entscheidet, aber sie hat eine Freundin mitgebracht, die bei uns ihr Slamdebüt gegeben hat. Welcome to the slamily, Zita, das Stichwort ist passenderweise „mit Mut angesteckt“

Teams bekommen bei textstrom ja einen Fixstartplatz. Das Auftreten des Teams FULS (Fathers U’d Like to Snow with) war langangekündigt, sie haben sich auf den Abend mit einer 9 stündigen Zugfahrt aus Polen vorbereitet, die wurde mit Verspätung zweistellig und sie haben das rhiz mit Taxi, guter Laune und 10 Minuten vor ihrem Auftritt erreicht. Aber gerockt. Ich sag nur: Handke hat angerufen. Ab ins Finale mit 27 Punkten.
Ach ja, das Team FULS besteht aus Peter Clar und Markus Köhle.

textstrom Poetry SlamPeter Clar, Markus Köhle, textstrom Poetry Slam

Simon Tomaz, es ist uns immer eine Freude, wenn du kommst! Du kommst eigentlich auch immer ins Finale. Auch diesmal. Stichwort: #stolzdrauf

Marcus kennen wir schon lange! Diesmal aber betritt er die Bühne und bringt dafür seine ganze Familie mit. Das finden wir super! Stichwort: Liebe

Simon Tomaz, textstrom Poetry Slam, WienMarcus, textstrom Poetry Slam, Wien

Ulli ist auf vielen Slambühnen zu sehen zur Seit. Ein großes Lob dafür, überall auftreten, so oft es geht auftreten, viel Schreiben auch. Das Stichwort war „Leben“.

Nicht so häufig auf Slambühnen, das dafür schon richtig lang ist iO. Sein Text hat die Stichworte „Rauschmittel“ und „gemeinsam“ bekommen.

Ulli, textstrom Poetry Slam, WienIO, textstrom Poetry Slam, Wien

Auch Anni He hat sich von Deutschland aus, auf die Reise gemacht. Die Stichworte waren „nachdenklich“ und „schön, dass du da bist“ und ja, da schließen wir uns einfach an!

Lollo, auch sie aus dem Deutschland-Auto, schafft es mit 26 Punkten gut ins Finale. Ihre Stichworte „welcome refugees“, „Flüchtling“ und „Liebe das Leben“ treffen den Nerv und die Herzen. Gratulation!

Anni He, textstrom Poetry Slam, WienLollo, textstrom Poetry Slam, Wien

Ach ja, da ist uns wohl ein Fehlerteufelchen über den Weg gelaufen, irgendwo haben wir uns verzählt, jedenfalls freuen wir uns noch über 3 Starter_innen, insgesamt treten also 13 Poet_innen an. Benedikt bringt euch zu den Stichwörtern „gelebte Gedichte“, Michi erinnert euch an die Wichtigkeit der „Träume“ und zu Fräulein Hahnenkamper fällt euch das Stichwort „Ludmilla“ ein.

Benedikt, textstrom Poetry Slam, WienMichi, Poetry Slam, Wien, textstromFräulein Hahnenkamper, textstrom Poetry Slam, WienSabine Sobotka, textstrom Poetry Slam, Wien

Vor dem Finale laden wir Sabine Sobotka ein, nochmal was Opferlammfrommes darzubringen, hat sie doch extra für den Abend einen Text geschrieben, Vielen Dank, dafür!

Im Finale:
Lollo, Anna, Simon Tomaz und Team FULS. Die beiden Schneemänner Markus Köhle und Peter Clar gewinnen den Abend und teilen das Publikum in die, die lachen, und die, die bei Germanistikpointen lachen. Was für ein wunderbarer Abend! Bis ganz ganz bald, wenn am vierten Mittwoch im Monat im rhiz geslammt wird.

Ihr kennt unseren Slogan: Komm vorbei, dein Text kommt an!

Lollo, textstrom Poetry Slam, Wientextstrom, Poetry Slam, WienFULS, Peter Clar, Markus Köhle, textstrom Poetry Slam, WienSieger_innenfoto, textstrom Poetry Slam, Wien

textstrom Poetry Slam Wien

S/Turm Slam #14 – ein würdiger Kehraus!

Mieze Medusa & Yasmin Hafedh - Sturm auf den Turm SlamMit Herbst 2015 hat das Volkstheater eine neue Intendanz bekommen, was gleichzeitig bedeutet, dass das Volkstheater Hundsturm in seiner jetzigen Form nicht mehr bestehen bleibt. Deshalb gönnt sich der Sturm auf den Turm Slam eine Auszeit (unterbrochen von Gastspielen, z.B. dem Flawless Slam im Kosmostheater am 15.3.2016). Aber keine Sorge, wir werden weiterhin ambitionierte Poetry Slams in Wien und anderswo veranstalten!

Am Tag nach dem großartigen Team Poetry Slam steigen wir gleich wieder gemeinsam in den Ring. Das Siegerteam von gestern ist am Start, verkürzen wir die Spannung, sie gewinnen gleich wieder!

Opferlamm: Team MYLF, Stichwort: Backpulver (oh mein Gott, das ist der Text mit Vin Diesel in der Hauptrolle, das Publikum, bless you, reagiert verständnisvoll), 32 Punkte

#1) Yuria Knoll: Stichwort Identität, 31 Punkte plus Extrapunkt -> ab ins Finale
Yuria ist übrigens eine der Slammerinnen, die über den S/Turm-Workshop zu uns gefunden haben

#2) Andi Valent: Stichwort Eichhörnchen, 33 Punkte plus Extrapunkt -> ab ins Finale

#3) Harry & Jakob: Stichwort Extrapunkt, mehr muss ich dazu wohl nicht sagen. 39 Punkte und Extrapunkt -> ab in sFinale

#4) Klaus Lederwasch: Stichwort Frouusch, ich erinner mich dran, dass das Publikum den Text gefeiert hat, die Jury eher nicht: 27 Punkte und ein gebrüllter Extrapunkt

#5) Markus Köhle: Stichwort Dutteln, wenn das nicht Danie & Danone ist, dann weiß ich auch nicht. 35 Punkte und Extrapunkt -> ab ins Finale

#6) Fisch: Sticwort echt, 29 Punkte und Extrapunkt.
Fisch ist übrigens aus Linz angereist für die offene Liste, danke dafür. beim Ö-Slam im Herbst wird er eine supergute Figur gemacht haben

#7) Judith: Stichwort handinhandinhand, 29 Punkte und Extrapunkt
Judith wurde eigentlich gar nicht gezogen, für die offene Liste, sie ist trotzdem gekommen und hatte Texte mit. Zum ersten Mal in der Geschichte des S/Turms ist nämlich ein anderer Slammer nicht aufgetaucht, sie hat die Chance sofort genützt. Richtig so.

#8) Alain Waffelmann: Stichwort S-age, 22 Punkte und ein Extrapunkt
Alain, der Schweizer, der eigentlich auch ein bisschen in Wien lebt, wie schön dass du beim vorerst letzten S/Turm-Slam auch mit dabeiwarst.

Finale:

Yuria Knoll, Stichwort Kunst, 29 Punkte und ein Extrapunkt

Andi Valent, Stichwort Eichhörnchen, 35 Punkte und ein Extrapunkt

Markus Köhle, Stichwort Kredit (Wow, Hausbaun, Markus großartiger Häuslbau-Performancetext, hab ich lang nicht mehr gehört, wie schön!) 33 Punkte und Extrapunkt

Harry & Jakob: Stichwort Pubärtät, wieder unfassbare 40 Punkte und Extrapunkt…. klarer 81 Punkte Gesamtsieg

Wir sagen danke für 14 wunderbare Abende mit euch und freuen uns auf Fortsetzung anderswo!

Wie immer ein Dankeschön an die großartigen Fotos von Sabine Pichler!

textstrom goes Vienna Coffee Festival!

Auch schon wieder eine Weile her! Aber weil wir doch Spaß gehabt haben, mit der Verknüpfung unserer zwei großen Lieben: Poetry Slam und Koffein noch schnell der Nachbericht!

Mieze Medusa hat 3 SlammerInnen geladen, nämlich die drei SlammerInnen, bei der ihr sofort Kaffee-Thementexte eingefallen sind. Das waren Lina Madita, Janea und Markus Köhle. Wir waren auf allerhand gefasst: Auf einen unruhigen Ort (Poetry Slams auf Messen können ganz schön harte Arbeit sein), auf fluktuierendes Publikum (weil, wie still sitzen, wenn du unendlich viele Espressi verkostet hast), auf keine Ahnung welche Angstbilder noch.

Aber so war es nicht: Ihr habt uns aufmerksam zugehört, ihr habt uns restpektvoll behandelt, ihr habt uns einen Kaffee nach dem anderen gebracht, so dass wir nicht mehr wahnsinnig gut stillsitzen konnten und: Ihr habt uns bezahlt und mit Sachpreisen (Kaffee, Kaffee und nochmal Kaffee, dann noch ein Wasserfilter, eine Computerschutztasche, T-Shirts, Kochschürzen und sonst noch die Menge) überschüttet. Ein haushohes Dankeschön an den Sponsor (Cimbali) und das Vienna Coffee Festival! 2016 kommen wir gerne wieder.

Und: auch nicht ganz unwichtig: Alle haben gerockt und Janea hat gewonnen!

Lina Madita - textstrom Poetry Slam goes Vienna Coffee FestivalJanea - textstrom goes Vienna Coffee FestivalMarkus Köhle - textstrom goes Vienna Coffee Festival

Slam Bingo - so ein Spaß!

Poetry Slam Bingo: #supergut!

Neulich hab ich (darf ich vorstellen? Mieze Medusa) eine Idee gehabt. Warum nicht mal Bingo spielen auf der Slambühne. Also wie Bullshit-Bingo, nur statt mit Bullshit mit Bühnenpoesie. Die Bingokarten sind natürlich selbst gebastelt: Markus Köhle und ich haben nach Begriffen gesucht, Yasmin Hafedh war ein wunderbarer Telefonjoker. Bingo-Schlagwörter hatten ungefähr folgende Qualität: „Slammer_in erklärt eigene Pointe“, „Slammer_in trägt eine lustige Kopfbedeckung oder Bart“, „Bier“, „hashtag“, „facebook“ oder „Akademikerball“…
Zu gewinnen gab es allerhand Bücher, CDs, Literaturzeitschriften und Spaß!

Poetry Slam Bingo - textstrom Poetry Slam WienPoetry Slam Bingo - textstrom Poetry Slam Wien

Dann begann das Warten: Wer kommt zum Poetry Slam Bingo? Mit welchen Texten? Kann sich das irgendwie ausgehen?
Antwort: Ja. Das geht sich aus. Definitiv. Poetry Slam Bingo hat gerockt!

Startnummer 1: Franz, ein Poetry Slam Neuling, hat gleichmal die Ehre zu eröffnen. Etwas ungewohnt, das Publikum hört konzentriert zu, vermeidet aber den Blickkontakt: Bloß nicht die Bingokarte aus den Augen lassen!
Stichwort: Buchotter & schwimmen. 22 Punkte.

Startnummer 2: Der versierte Simon Tomaz lässt uns nicht im Stich und sorgt mit den Stichwörtern „Pröll und Merkel“ dafür, dass die Bingokarten gleich mal voller werden. 32,5 Punkte und ab ins Finale.

Franz - Poetry Slam Wien - textstromSimon Tomaz - Poetry Slam Wien - textstrom Poetry Slam

Startnummer 3: Freude, Aña schaut wiedermal vorbei, mit ihrem Text voller Sehnsucht evoziert sie die Stichwörter „Mondgericht“ und „Tomatensauce“ und schafft es mit 29 Punkten ebenfalls ins Finale.
Ana - Poetry Slam Wien - textstrom Poetry Slam

Startnummer 4, Alice Reichmann, hat überhaupt gleich einen Text über einen Bingo-Abend der besonderen Art gebracht. Es ist immer beeindruckend, welche Stimmen Alice zum Leben erwecken kann. Das Stichwort ist, wenig überraschend, „Bingo!“, mit 33,5 Punkten zieht Alice als Stimmenstärkste ins Finale ein.

Mit der Neuwortschöpfung Bienen-I bringt uns Startnummer 5, Robin „Mriri“ Reithmayr verlässlich zum Lachen, möglicherweise ist er der Slammer, an den wir gedacht haben, als wir das Bingo-Stichwort „Slammer_in erklärt eigene Pointe“ gedacht haben, sehr sehr schön, dass er gekommen ist auf jeden Fall! 30 Punkte und ab ins Finale…

Ehrensache: Das Bingo-Stichwort „Mieze Medusa verrechnet sich“ ist natürlich auch schon eingelöst!

Alice Reichmann - textstrom Poetry Slam - WienRobin Mriri Reithmayr - textstrom Poetry Slam Wien

Zwei Slammerinnen fehlen noch vor der Pause. Offene Ohren also und natürlich 5 Minuten Zeit für Johanna, die euch zum Stichwort „Porno“ inspiriert. Danach Katharina mit dem Stichwort „Identität“.
Johanna - textstrom Poetry Slam, WienPoetry Slam Bingo - textstrom Poetry Slam WienKatharina - textstrom Poetry Slam - WienPoetry Slam Bingo Karten - textstrom Poetry Slam Wien

In der Pausen wurden die ersten ausgefüllten Poetry Slam Bingo Karten gegen Sachpreise eingetauscht. Die Getränkevorräte aufgefüllt und der Musik gelauscht. Übrigens: Wenn auf der Bühne Bier getrunken wird, reicht das noch nicht für die Bingo-Karte. Denn das wäre ja ein Requisit. Das Bier muss schon im Text vorkommen!

Markus Köhle - textstrom Poetry Slam Wien

Im Finale dann also Aña, Mriri, Simon Tomaz und Alice Reichmann! Gratulation! Wir sind gespannt!
Aña bringt das Stichwort „Küssen“ in einem politischen Text unter, ja! Endlich! „Küssen im Prückl“ musste in diesem Monat unbedingt auf die Slambühne gebracht werden! Das sind 32,5 Punkte!

Mriri lässt sich – wie immer – nicht so einfach auf eine konkrete Aussage festlegen! Die Stichworte „weird“, „kaffee“ und „xtra“ haben sicher einen Zusammenhang. Sicher! Sonst nennen wir es einfach Lyrik und fertig! Mit Extrapunkt vom Publikum zieht er gleichauf mit Aña. 32,5 Punkte.

Ana - textstrom Poetry Slam WienMriri - textstrom Poetry Slam Wientextstrom Poetry Slam Wien

Simon Tomaz rockt schon wieder! Und bringt euch dazu, eines der nützlichsten Wörter der deutschen Sprache auf die Stichwortliste zu kreischen: „aber“. 37 Punkte, was viel ist und zwar der Platz 2!

Aber an diesem Abend ist Queen Alice Reichmann nicht zu schlagen. Mit ordentlich Stimmarbeit und super Texten wird sie die Siegerin des ersten Poetry Slam Bingos wenn nicht weltweit, so doch in Österreich! 39 Punkte!

Simon Tomaz - textstrom Poetry Slam WienAlice Reichmann - textstrom Poetry Slam WienPoetry Slam Bingo Siegerinnenfoto - textstrom Poetry Slam Wien

Ein Nachsatz in Sachen Poetry Slam Bingo: Es ist sich super ausgegangen! Jede Karte wurde letztendlich aufgelöst, und das, obwohl wir nicht wussten, welche SlammerInnen mit welchen Texten antreten werden. Aber wir kennen euch jetzt doch schon ein bisschen, gell?

Vielen Dank für das viele Lob, dass ich fürs Poetry Slam Bingo bekommen hab. Wir werden das wieder machen. Das hat soviel Spaß gemacht!

Eure Bingobeglückte Mieze Medusa

Sturm auf den Turm Poetry Slam Wien - Foto von Sabine Pichler

Es s/türmt im November …

… und es passiert, was uns gar nicht glücklich macht. Ein Gast wird krank. Wie schade, wir hatten uns schon so auf Björn Högsdal gefreut… Das müssen wir im Frühjahr nachholen. In der Zwischenzeit gute Besserung!

Aber die Slamszene ist nichts, wenn nicht spontan, und so haben wir uns hinters Telefon geklemmt. Wenn der Norden Deutschlands nicht zu uns kommen kann, so haben wir uns gedacht, dann fragen wir im Süden Österreichs nach. Danke, Klaus Lederwasch, für deine spontane Zusage. Mario Tomic springt beim Workshop ein (ja! Poetry Slam Workshop, gratis. 17 Uhr. Meldet euch gleich für den nächsten an!). Für ihre Spontanität werden sie nicht belohnt: Mario zieht Startnummer 1, Lederwasch die Nummer 2!

Mario Tomic lässt das Publikum heiß und kalt laufen, Wassergeräusche von sich geben und kommt vorbei „auf einen Sprung in ihr Becken“. Das Publikum feiert’s, die Jury auch -> Finale
Klaus Lederwasch bringt uns mit seinem Crabby-Drehbuch an den Rand der Rührung. Das Publikum feiert’s, die Jury nicht so sehr. Ja, auch so kann Slam sein. Manchmal geht die Mehrheitsmeinung und die Jurywertun auseinander.

Startnummer 3 kommt über die offene Liste. Sie nennt sich Crackthefiresister und präsentiert 2 Texte, den zweiten mit einem ziemlich ausgefuchsten, mehrsprachigen Mitmachelement 5-4-7.
Stefan Abermann, mit druckfrischen Buch im Gepäck, erzählt uns von seinen Traumatas: „Pfui!“ hat er gesagt. „Das ist gaga!“ Und zwar in einem Satz! Oh nein! -> Oh ja, ab ins Finale.

#5 hat via offene Liste zu uns gefunden: Teresa Hossa beeindruckt uns mit ihrer Stimmkontrolle und einem Text, der zwischen Gesangszitaten und Poesie mäandert! Unbedingt wiederkommen, finden wir und findet auch das Publikum.

#6) Florian Böhm startet über die Wienerliste, kommt aber aus München. Ein Glück für uns, das wir noch einen Startplatz frei hatten. Es geht um Trennungen und Sehnsucht und (Gefühls-)Wogen, die sich eventuell glätten oder auch nicht.

Die Startnummer Sieben nennt sich Crackthefiresister und sprengt mit ihren 2 Texten den (zeitlichen) Rahmen. Schade eigentlich, denn vor allem der zweite Text, der dann unter Druck kam, hat gut funktioniert. Sie hat uns mehrsprachig zählen lassen und uns von sich erzählt! Auch hier: Gerne wiederkommen!

Startnummer 8 kommt ebenfalls wieder via offen Liste zu uns: Markus Köhle erzählt was über seine Jogginghose. Oder die von Mario Tomic. Obwohl, nachdem er den Text geschrieben hat, hat sich Markus Köhle iene Jogginghose gekauft. Jedenfalls: #JOHO #Finale #Läuft


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Ins Finale schaffen es demnach Adina, Mario Tomic, Stefan Abermann und Markus Köhle. Adina erzählt uns von ihrer Hoffnung, Mario von seinem Freund Senat und die Frauenbewegung, Stefan über sich selbst und über das Kinderschwimmen (ich weiß schon, lyrisches Ich 🙂 ) und Markus Köhle über seine Kindheit. Knapp ist es, aber das Publikum mag Hoffnung und Senat ein bisschen mehr! Doppelsieg! 2 DUM-Abos und eine Flasche warmgewordener Sprudel gehen an Mario Tomic und Adina!

Wir danken euch, für euer zahlreiches Kommen (ja, schon wieder waren nur so 5-6 Plätze frei!) und freuen uns auf den nächsten Sturm auf den Turm Slam am 18. Dezember 2014.

18.12.2014 Sturm auf den Turm Slam #8 @ Volkstheater Hundsturm, Wien
Mieze Medusa & Yasmin Hafedh laden zum 8. Sturm auf den Turm Slam! Und ein bombastisches Line-Up haben wir!
Julian Heun: gewinnt als Lyriker Kabarettpreise und macht trotzdem Lyrik. Beste!
Victoria Vorraber: hat bei der steirisch-kärntner U20 Meisterschaft alle für sich eigenommen.
Samuel Kramer: hat den Wohnsitz für eine Woche auf einer Wiener Couch und startet deshalb für Wien, was wir selber am Lustigsten finden
El Awadalla: Erfinderin des BusBimSlams und sonst auch toll!
Elias Hirschl: amtierender Ö-Slam-Champ!
Yippiiii!

Und auch darauf freuen wir uns schon!

16.12.2014 textstrom Poetry Slam Special: Rapslam! @ rhiz, Wien
DJ: Bacchus; 2 Runden, eine mit Beat, eine ohne! Du willst mitmachen, dann schreib uns ein Email an textstrom@gmail.com! Achtung: Das ist ein Dienstag!

Nachtrag 3: 10 Jahre textstrom Poetry Slam im Wiener rhiz

Was haben wir gefeiert. Eigentlich haben wir uns den ganzen Mai gefeiert.. Man wird schließlich nicht jedes Jahr 10 Jahre alt. Ich kann’s kaum glauben… Beim 10-Jahresfest bei der textstrom HomeLocation im Wiener rhiz waren mit dabei: Laura, Nano Miratus, Andi Pianka, Jovan, Der Falke, Valentin, Phriedrich Chiller, Osama, Annika Blanke, Sara Maria Nordt, Sevi, Adina, Alice Reichmann und Jimi Lend.

Am besten kann ich mich daran erinnern, dass Annika Blanke von der Startnummer 1 durchmarschiert ist! Moderiert haben Mieze Medusa & Markus Köhle!

Und alle so: 10 more years! 10 more years! 10 more years!


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textstrom Poetry slam wien

Nachtrag 1: Der Juni-textstrom-Poetry-Slam!

So dringend ist die Sommerpause gewesen, dass wir zwar die Fotos noch in den textstrom-Flickr-Account hochgeladen haben, aber den Eintrag nicht mehr gemacht haben. 14 StarterInnen sind haben mit uns in die Sommerpause reingefeiert…. Wir sind uns nicht mehr so ganz sicher was passiert ist… Auf dem SiegerInnenstockerl stand aber das gesamte Team Textstrom: Markus Köhle und Mieze Medusa moderierten. Clara Felis, Adina und Yasmin Hafedh waren im Finale.. Andi Petö auch. Sabine Sobotka. Beim SiegerInnenfoto hat Yasmin das Sackerl in der Hand. Das ist, davon sind wir überzeugt, ein Indiz!

Ebenfalls mit dabei waren Kalulu, Walter Johannes, Matthias Müller, Karin Huber, Osama, Concerto Crystal, Lina Madita, Martin, Jimi Lend, David und Debbie Schafoer!


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Vielen Dank für eure Texte! Wir sehen uns jetzt im Herbst gern jederzeit wieder!

Franz was here – k&k Poetry Slam im Weltmuseum Wien

k&k Poetry Slam
Ein Poetry Slam mit Nachhall? Mit Hall auf jedem Fall!
Soviel Marmor hat die Wiener Slamszene bisher noch nicht mit Texten versorgen dürfen, bisher! Und Monarchie? Danke, der Nachfrage, aber das hatten wir schon.

Es ging also um Vergangenes beim k&k Poetry Slam! Isabella Schrammel hat uns ins Boot geholt und auf Einladung des Weltmuseums haben wir uns mit Franz Ferdinand (dem Thronfolger, nicht der Band) auseinandergesetzt. Der hat eine Reise gemacht, und was für eine. Die Ausstellung ist übrigens sehr spannend und kann noch bis November besucht werden! Ab ins Wienmuseum also!

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Wir, das sind Christian Schreibmüller, Christopher Hütmannsberger, Adina Wilke und Mieze Medusa.
Über die offene Liste stoßen noch Concerto Crystall, Robin „Mriri“ Reithmayr und Frau Schreiber zu uns.

Moderiert hat Markus Köhle!

Die großartigen Fotos von © Raphael Skrepek lassen wir für sich sprechen und gratulieren dem Christian „Schreibi“ Schreibmüller zum fulminanten Sieg!

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Ganz generell übrigens: Der K&K-Slam war ein Themenslam, dh. die geladenen SlammerInnen haben sich mit dem Thema auseinandergesetzt. Die SlammerInnen, die über die offene Liste zu uns stoßen, sind nicht ans Thema gebunden! Das gilt eigentlich meistens, bei unseren Slams, aber bei so besonders getopicten Slams wie diesem umsomehr!

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Schaut euch alle Fotos auf der fb-Seite des Music+Poetry Baskets an!